Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel

Sahnecreme mit Vanille und Weinbrand, eingebettet in edelherber Schokolade, überzogen mit edelherber Schokolade, dekoriert mit weißer Schokolade. Eine alkoholhaltige Praline aus dem Hause Lauenstein.

Vanille ist ein Gewürz, das aus den fermentierten Früchten verschiedener Orchideen der Gattung Vanilla gewonnen wird. Die Gattung Vanilla umfasst insgesamt etwa 110 Arten von denen aber nur 15 aromatische Früchte ausbilden. Drei der erwähnten 15 Arten sind von wirtschaftlicher Bedeutung, darunter die Art Vanilla planifolia für die Nahrungsmittelherstellung und die Arten Vanilla tahitensis und Vanilla pompona für die Kosmetikherstellung. Die Art Vanilla planifolia wird auch Gewürzvanille oder Echte Vanille genannt. Im Handel wird diese unter den Bezeichnungen Bourbonvanille und mexikanische Vanille angeboten.

Das Verbreitungsgebiet der Vanille sind die tropischen und subtropischen Gebiete im südlichen Bereich Nordamerikas, auf den Karibischen Inseln, in Zentralamerika, Südamerika, Zentralafrika, Madagaskar, Südostasien und auf den westlichen Pazifischen Inseln. Die Gewürzvanille stammt ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika, wird heute aber überwiegend auf Madagaskar, La Réunion, Mauritius und den Komoren angebaut. Vanille aus diesen Regionen ist für den vertrauten, harmonischen Geschmack bekannt. Mexikanische Vanille hingegen ist würziger, intensiver und erdiger.

Die Früchte – die Vanilleschoten – werden kurz bevor sie reif sind geerntet. Zu diesem Zeitpunkt sind sie etwa 30cm lang und besitzen eine gelb-grüne Färbung. Den typischen Vanillegeschmack haben sie allerdings noch nicht. Zunächst werden die Vanilleschoten mit heißem Wasser oder Wasserdampf vorbehandelt. Hierdurch verlieren die in den Schoten enthaltenen Samen die Fähigkeit zu keimen. Feucht und warm werden sie danach in Tücher gewickelt und in große Behälter zum Schwitzen gegeben. Dadurch wird die Fermentation eingeleitet und eventuell vorhandene Keime abgetötet. Nach gut zwei Tagen werden die Vanilleschoten auf mit Tüchern bespannte Gestelle verteilt, wo sie etwa 10 Tage unter Sonnenlicht trocknen. Hierbei erhalten sie ihre schwarz-braune Färbung. Die Vanilleschoten trocknen anschließend weitere fünf Wochen im Schatten. Während des Trocknens werden sie regelmäßig gewendet um einen Befall mit Schimmelpilzen zu verhindern. Das komplette Verfahren wird als Schwarzbräunung bezeichnet. Es ist maßgeblich für die Entwicklung der typischen Vanillearomen verantwortlich. Zum Schluss werden die Vanilleschoten zu kleinen Bündeln geschnürt und in luftdichten Behältern weitere vier Wochen gelagert. Danach gelangen sie in den Handel.

Wer selbst schon einmal Vanilleschoten gekauft hat weiß, dass diese ziemlich teuer sind. Gründe hierfür sind die arbeitsintensive Produktion und die enorme, kaum zu deckende Nachfrage. Ob Kuchen, Kekse, Schokolade, Speiseeis, Limonade oder alkoholische Getränke – das Wort Vanille findet sich in vielen Zutatenangaben. Aber nicht immer handelt es sich um natürliche Vanille. Nur etwa 3% des von der Industrie benötigten Vanillearomas stammen aus echter Vanille, die restlichen 97% sind künstlicher Natur. Vanillin – der charakteristische Aromastoff der Vanille – konnte im Jahre 1874 erstmals aus Bestandteilen von Nadelbäumen synthetisch erzeugt werden. Heute wird Vanillin aus Nelkenöl, aus Abfallstoffen der Papier- und Zellstoffindustrie sowie aus petrochemischen Produkten gewonnen. Bei Vanille, Vanillezucker, Vanillepulver und Vanilleextrakt handelt es sich um Zutaten mit natürlicher Vanille, bei Vanillin, Vanillinzucker und Vanillearoma um synthetische. Vanillezucker ist weißer raffinierter Zucker, der mit Vanillemark vermischt wurde. Als Vanillemark bezeichnet man die Masse aus Samen und Fruchtfleisch, die sich aus der fermentierten Vanilleschote herausschaben lässt. Unter Vanillepulver versteht man gemahlene Vanillesamen. Durch den technischen Gewinnungsprozess enthält Vanillepulver kaum noch Vanillearoma. Es wird vorwiegend dazu benutzt, um bei Produkten mit echter Vanille die bekannten schwarzen Pünktchen zu erzeugen. Vanilleextrakt ist ein scharf schmeckender, flüssiger Auszug von Vanille mit etwa 35% Ethanol und vereinzelt etwas Zuckersirup. Vanilleextrakt enthält die Aromastoffe der Vanille in hochkonzentrierter Form und ist nahezu unbegrenzt haltbar. Es wird vor allem bei der industriellen Herstellung von Lebensmitteln eingesetzt, bei der eine gleichbleibende Qualität des Vanillegeschmacks wichtig ist. Durch Verwendung von Vanilleschoten unterschiedlicher Herkunftsorte und Qualität können die Hersteller von Vanilleextrakt Schwankungen im Geschmack minimieren.

Sowohl Kakao als auch Vanille haben ihren Ursprung in Mexico. Kein Wunder also, dass diese beiden aromatischen Zutaten schon recht früh zueinandergefunden haben. So soll Moctezuma II., der vom Jahre 1502 bis zum Jahre 1520 Herrscher über das Reich der Azteken war, nach Überlieferungen täglich mehrere Tassen eines Cocktails aus Kakao und Vanille verzehrt haben. Und auch heute ist die Kombination aus Kakao und Vanille eine sehr beliebte. In der Tat werden gerade sehr günstige Schokoladen generell mit Vanillearomen versetzt um über die mindere Qualität des verwendeten Kakaos hinwegzutäuschen. Aber natürlich können hochwertige Kuvertüren auch in einer Weise mit Vanille kombiniert werden, bei der sich die Aromen gegenseitig unterstreichen. Genau dies ist der Fall bei der Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel. Die Hülle der feinen Praline aus dem Hause Confiserie Burg Lauenstein besteht aus einer edelherben Schokolade mit 60% Kakaoanteil. Deren holzige, erdige und würzige Aromen sind das erste, was man beim vorsichtigen Hineinbeißen in die Praline wahrnimmt. Dann folgen die weichen, milchigen Noten der feincremigen Vanille-Sahne-Ganache. Als würde man auf einer Gerade beschleunigen und anschließend mit Schwung in eine Kurve fahren. Hervorragend! In Form eines Sterns ist diese gelungene Kreation eigentlich aus keinem Adventskalender mit Pralinen und keiner weihnachtlichen Pralinenmischung hinwegzudenken.

Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel / 20141222175752
Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel / 20141222175752
Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel / 20141222180138
Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel / 20141222180138

Die Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel enthält folgende Zutaten. Diese sind in absteigender Reihenfolge ihrer Zugabemenge aufgeführt. Allergene sind fettgedruckt.

Zucker, Kakaomasse, 13,5% Sahne, Kakaobutter, Spirituosen Weinbrand und Arrak, Vollmilchpulver, Magermilchpulver, Butter, Glukosesirup, Milchfett, Emulgator: Sojalecithin; natürliches Aroma, Bourbon-Vanilleschoten-Extrakt, Bourbon Vanille. Kakaoanteil in der edelherben Schokolade 60% mindestens. Kann weitere Ölsamen enthalten.

Die Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel besitzt folgende Nährwerte. Diese beziehen sich jeweils auf 100g.

Energie: 2109kJ/505kcal
Fett: 35,6g
davon gesättigte Fettsäuren: 20,9g
Kohlenhydrate: 37,2g
davon Zucker: 34,2g
Eiweiß: 5,1g
Salz: 0,08g

Die Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel wird von der Confiserie Burg Lauenstein GmbH hergestellt. Die Confiserie Burg Lauenstein GmbH, mit Sitz im oberfränkischen Ludwigstadt, ist ein deutsches Traditionsunternehmen, dessen Geschichte bis ins Jahr 1965 reicht.

Confiserie Burg Lauenstein GmbH
Lauensteiner Straße 41
96337 Ludwigsstadt
Deutschland

Sie haben Appetit bekommen und möchten die Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel selbst probieren? Dann besuchen Sie doch einfach den Internetladen der Confiserie Klein. Dort können Sie diese und viele weitere Pralinen bestellen. Sollte der Link nicht zur Praline sondern auf die Startseite des Internetladens der Confiserie Klein führen, liegt dies daran, dass die Praline momentan nicht verfügbar ist.

Falls Sie handwerklich begabt sind und eine Praline wie die Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel selbermachen möchten, könnten die nachfolgenden Links hilfreich sein.

Selbstgemachte Vanille-Pralinen – Homemade And Baked
Bettina aus Altötting stellt herzförmige Pralinen aus weißer Schokolade mit einer Vanille-Sahne-Ganache her. Eine Leckerei, die im Gegensatz zur Lauenstein Praline Weihnachtsstern Vanille-Sahne-Trüffel das ganze Jahr Hochsaison hat.

Vanille-Pralinen – Ordnungsrausch
Andrea aus Bonn hat ihre Vanille-Pralinen – die ebenfalls weiße Schokolade, Sahne und echte Vanille enthalten – mit Vollmilchschokolade überzogen und anschließend geigelt. Eine interessante Variante für all jene, die den Vanillegeschmack mit ein wenig Kakaonoten unterstreichen möchten.