Lauenstein Praline Crème-Brûlée-Trüffel

Sahnecreme mit Karamell und Sahnecreme mit Eierlikör, Vanille und Weinbrand, eingebettet in edelherber Schokolade, überzogen mit weißer Schokolade, dekoriert mit Kristallzucker, alkoholhaltig, glutenfrei, Praline, hergestellt in Deutschland.

Sahne, Milch, Vanille, Zucker, Eigelb und Zeit – das sind die Zutaten für die Zubereitung einer wohlschmeckenden „Crème Brûlée“. Zunächst werden die Vanilleschoten der Länge nach aufgeschnitten und die darin enthaltenen Samen nebst dem anhaftenden Öl – das Vanillemark – herausgekratzt. Anschließend werden Sahne, Milch und Vanillemark zusammen erhitzt, jedoch nicht gekocht, und Eigelb und Zucker miteinander verrührt, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Dann wird alles zu einer homogenen Masse vermengt. Nachdem die Masse – idealer Weise über Nacht – geruht hat, wird diese noch einmal vorsichtig aufgerührt und in kleine Förmchen gefüllt. In einem heißen Wasserbad stehend, bleiben die Förmchen bei 150°C gut 45 Minuten im  Ofen. Nun ist die festgewordene Creme eine „Crème“ ohne „Brûlée“. „Brûlér“ kommt aus dem Französischen und bedeutet im Deutschen „verbrennen“. Und das ist es, was der Creme noch fehlt – eine feine Kruste aus karamellisiertem Zucker. Beim Servieren einer „Crème Brûlée“ sollte die Creme kalt und die Kruste warm sein. Deshalb werden die Förmchen mit der Creme zunächst kalt gestellt. Erst kurz vor dem Servieren wird Zucker auf die Creme gestreut und sofort, bevor dieser Feuchtigkeit zieht, mit einen Handgasbrenner oder einem Brenneisen karamellisiert. Fertig ist der exquisite Nachtisch.

Die Überzeugung, dass Crème Brûlée eine französische Erfindung sei, ist weit verbreitet. Gräbt man jedoch in den Tiefen des Internets, findet man Hinweise, die das zumindest in Frage stellen. So gibt es beispielsweise in England „Burnt Cream“ – ein Dessert, das der „Crème Brûlée“ sehr ähnlich ist. In seinem Buch „British Food: An Extraordinary Thousand Years of History“ schreibt der britische Autor Colin Spencer – und beruft sich hierbei auf Überlieferungen aus dem 15. Jahrhundert -, dass es im Frühling, wenn die Kühe kalbten und große Mengen sahnige Milch gaben, Zeit für „Burnt Cream“ war. Hingegen findet sich ein gedruckte Rezept einer „Crème Brûlée“ erst in der im Jahr 1691 erschienenen Ausgabe des Kochbuchs „Le Cuisinier Royal et Bourgeois“, verfasst vom französischen Meisterkoch François Massialot. Waren es also die Briten, die diese Leckerei erfanden?

Mit ihrem Crème-Brûlée-Trüffel versuchte die Confiserie Burg Lauenstein, den charakteristischen Geschmack einer „Crème Brûlée“ in eine Praline zu bekommen. Vermutlich war dies keineswegs trivial, schließlich galt es, die dezenten Vanillenoten und die geringe Süße der Creme sowie die kräftigen Röstaromen und die naturgemäß hohe Süße der Zuckerkruste unter einen Hut zu bringen. Es fällt zunächst auf, dass beim Crème-Brûlée-Trüffel aus dem Hause Lauenstein ein Töpfchen aus edelherber Schokolade zum Einsatz kommt. Die darin enthaltenen herben Aromen des Kakaos sind in einer „Crème Brûlée“ eigentlich nicht zu finden. Und dennoch macht ein derartiges Töpfchen Sinn, da edelherbe Schokolade weit weniger zur Süße einer Praline beiträgt, als weiße Schokolade. Das Töpfchen ist zu geschätzten 40% mit einer Karamellcreme gefüllt – vermutlich jene, die auch beim Lauensteiner Karamelltrüffel zum Einsatz kommt – und zu etwa 60% mit einer Vanille-Eierlikör-Creme – wahrscheinlich jene, die im Lauensteiner Vanille-Eierlikör-Trüffel zu finden ist. Natürlich kann man jetzt fragen, was haben Eierlikör und Weinbrand – letzterer steht ebenfalls auf der Zutatenliste der Praline – in der „Crème Brûlée“ zu suchen? Natürlich nichts! In der Praline hingegen profitieren davon sowohl der Geschmack als auch die Haltbarkeit. Der Crème-Brûlée-Trüffel ist mit weißer Schokolade überzogen und mit Zuckerkristallen bestreut. Beißt man ein Stückchen der Praline ab, spürt man zunächst ein knuspriges Knirschen zwischen den Zähnen. Dann nimmt man den aufregenden Geschmack der Kombination aus Vanille-Eierlikör-Creme und Karamellcreme wahr. In der Tat assoziiert man diesen sofort mit einer „Crème Brûlée“ – sofern man eine solche bereits genießen durfte. Hat man irgendwann das letzte Stückchen der Praline in den Mund geschoben, möchte man eigentlich gleich zu einer weiteren greifen. Die Lauenstein Praline Crème-Brûlée-Trüffel ist eine wirklich gut gelungene, von der man hoffen darf, dass diese möglichst lange im Programm bleibt.

Lauenstein Praline Crème-Brûlée-Trüffel / 20150302105104
Lauenstein Praline Crème-Brûlée-Trüffel / 20150302105104
Lauenstein Praline Crème-Brûlée-Trüffel / 20150302105505
Lauenstein Praline Crème-Brûlée-Trüffel / 20150302105505

Die Lauenstein Praline Crème-Brûlée-Trüffel enthält folgende Zutaten. Diese sind in absteigender Reihenfolge ihrer Zugabemenge aufgeführt. Allergene sind fettgedruckt.

Zucker, Kakaobutter, Sahne, Kakaomasse, Vollmilchpulver, Spirituosen Eierlikör und Weinbrand, ButterMagermilchpulver, Glukosesirup, Emulgator Sojalecithin, Bourbon Vanille, Bourbon-Vanilleschoten-Extrakt, natürliches Aroma, Vanilleextrakt. Kakaoanteil in der weißen Schokolade 34% mindestens. Kakaoanteil in der edelherben Schokolade 60% mindestens. Kann Spuren von Schalenfrüchte enthalten.

Die Lauenstein Praline Crème-Brûlée-Trüffel besitzt folgende Nährwerte. Diese beziehen sich jeweils auf 100g.

Energie: 2123kj/507kcal
Fett: 33,7g
davon gesättigte Fettsäuren: 19,6g
Kohlenhydrate: 44,1g
davon Zucker: 41,9g
Eiweiß: 4,7g
Salz: 0,13g

Die Lauenstein Praline Crème-Brûlée-Trüffel wird von der Confiserie Burg Lauenstein GmbH hergestellt. Die Confiserie Burg Lauenstein GmbH, mit Sitz im oberfränkischen Ludwigstadt, ist ein deutsches Traditionsunternehmen, dessen Geschichte bis ins Jahr 1965 reicht.

Confiserie Burg Lauenstein GmbH
Lauensteiner Straße 41
96337 Ludwigsstadt
Deutschland

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